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BMW Sports Trophy Team Schubert verpasst bei Generalprobe Podium knapp

Das BMW Sports Trophy Team Schubert zeigte beim letzten Test vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) eine gute Leistung, hatte aber mit beiden Fahrzeugen Pech und verpasste das Podium knapp. Dominik Baumann (AT), Claudia Hürtgen (DE) und Jens Klingmann (DE) wurden im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 noch Vierte, nachdem sie kurz nach dem Start von einem Konkurrenten umgedreht worden waren und sich durch das gesamte Feld der besten Autos kämpfen mussten.

Lucas Luhr (DE), Dirk Müller (DE), Alexander Sims (GB) und Dirk Werner (DE) lagen ebenfalls lange gut im Rennen, doch ein Reifenschaden am Fahrzeug mit der Nummer 19 eingangs der Nordschleife warf das Quartett aussichtslos zurück. Letztlich stand der 19. Platz zu Buche. Der vierte Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft wurde wegen eines Unfalls nach etwas mehr als drei der eigentlich vier Rennstunden abgebrochen. Am 21./22. Juni steht mit den 24 Stunden auf dem Nürburgring der Höhepunkt der Langstreckensaison auf dem Programm.

Stefan Wendl (Teammanager Schubert Motorsport): „Die große Herausforderung während der gesamten Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen war, sich von Rennen zu Rennen neu auf die Reifen einzustellen. Sie haben sich jedes Mal anders verhalten und erforderten permanente Set-up-Arbeit. Dieses Thema wird uns auch in fünf Wochen vor dem großen Rennen noch beschäftigen. Insgesamt sind wir mit unserer Vorbereitung aber sehr zufrieden, auch wenn wir heute zu Beginn des Rennens und später mit dem Reifenschaden an der Nummer 19 Pech hatten. Die Aufholjagd der Nummer 20 war großartig. Vor allem unser toller erster Boxenstopp hat sie wieder zurück ins Rennen um einen Podestplatz gebracht.“

Alexander Sims (BMW Z4 GT3, Startnummer 19): „Ich hatte heute in meinen beiden Stints viel Pech. Zunächst habe ich nach drei Runden schon eingangs der Nordschleife einen schleichenden Plattfuß bekommen und musste eine komplette Runde sehr langsam fahren. Das hat uns aussichtslos zurückgeworfen. Als ich dann nach dem Reifenwechsel zurück auf der Strecke war, kam kurz danach der Abbruch. Ich kam heute also kaum zum Fahren. Umso glücklicher bin ich, dass ich die Rennen davor nutzen konnte, um sehr viel Erfahrung mit der Fahrzeug und der Strecke zu sammeln. Ich fühle mich also gut vorbereitet für das 24-Stunden-Rennen.“

Dominik Baumann (BMW Z4 GT3, Startnummer 20): „Dieses Rennen hat mir noch einmal sehr viel gebracht. Ich hatte sehr viele Zweikämpfe auf der Nordschleife – mehr, als in allen bisherigen Rennen zusammen. Das lag natürlich auch daran, dass wir uns nach dem frühen Dreher durchs Feld arbeiten mussten. Aber das hat sehr gut geklappt, die Performance des Fahrzeugs war sehr gut. Ich denke, wir sind bereit für den großen Tag in fünf Wochen.“

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