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Nach 16 Stunden: Schubert Motorsport liegt auf der Nordschleife gut im Rennen

Gemischte Gefühle bei Schubert Motorsport nach 16 Stunden des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring (DE). Acht Stunden vor dem Ende liegt der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 100 auf dem fünften Rang und hat Tuchfühlung zu den Podestplätzen. John Edwards (US), Jens Klingmann (DE), Lucas Luhr (DE) und Martin Tomczyk (DE) waren ohne Probleme durch die Nacht gekommen.

Für das Fahrzeug mit der Startnummer 18 lief es hingegen weniger gut: Am Abend hatte Jörg Müller (DE) den BMW M6 GT3 wegen eines Schadens am Antriebsstrang vorzeitig abstellen müssen. Die Mechaniker des Teams arbeiteten in der Nacht hart daran, das Auto zu reparieren. Es ist vorgesehen, die Nummer 18 mit den Fahrern Müller, Augusto Farfus (BR), Jesse Krohn (FI) und Marco Wittmann (DE) in Kürze wieder auf die Strecke zu schicken. Müller hatte zum Zeitpunkt der technischen Probleme in Führung gelegen.

Beide Schubert-Fahrzeuge hatten die turbulente Anfangsphase der 24 Stunden auf dem Nürburgring gut überstanden. Das Rennen musste nach nur 50 Minuten aufgrund starker Unwetter unterbrochen werden. Teilweise bedeckte Hagel die Fahrbahn und zwang die Fahrer, auf der Strecke anzuhalten. Nach einer langen Pause konnte das Rennen um kurz nach 20 Uhr fortgesetzt werden.

Stimmen zum Rennen:

Martin Tomczyk (#100 BMW M6 GT3): „Wir sind durch die Nacht Doppelstints gefahren. Es war in Ordnung. Wir haben nicht zu viel riskiert und sind sicher, aber doch zügig durchgefahren. Meistens lagen wir zwischen dem dritten und dem fünften Platz. Ich bin zufrieden, es lief ganz gut, obwohl auf der Strecke eine Menge los war. Aber das ist der Nürburgring.“

Jörg Müller (#18 BMW M6 GT3): „Zuerst habe ich Vibrationen im Auto gespürt. Erst dachte ich, es wäre ein Reifenschaden. Dann hatte ich jedoch keine Leistung mehr, und es hat zu qualmen begonnen. Irgendetwas am Antriebsstrang ist kaputtgegangen. Das ist sehr schade, denn wir waren richtig gut unterwegs.“

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