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Schubert Motorsport überzeugt mit starker Teamleistung beim Doppelprogramm auf dem Lausitzring und Nürburgring
Lausitzring / Nürburgring. Ein Wochenende, zwei Rennstrecken, drei Rennserien: Schubert Motorsport hat ein intensives Doppelprogramm erfolgreich gemeistert und dabei in der DTM, im ADAC GT Masters sowie in der Nürburgring Langstrecken-Serie starke Ergebnisse eingefahren. Während am Lausitzring die DTM und das ADAC GT Masters im Fokus standen, war das Team zeitgleich mit dem YOKOHAMA BMW M4 GT3 EVO auf der Nürburgring-Nordschleife im Einsatz.
Einer der emotionalsten Höhepunkte des Wochenendes gelang Juliano und Sandro Holzem im ADAC GT Masters. Die beiden Brüder feierten am Samstag ihren allerersten Sieg in der Serie und sorgten damit für einen besonderen Moment im Kundensport-Programm von Schubert Motorsport. Nach Platz zwei im Qualifying rückten sie auf die Pole Position vor, nutzten diese Chance konsequent und lieferten im #56 BMW M4 GT3 EVO ein fehlerfreies Rennen ab. Mit kühlem Kopf, starker Pace und einer souveränen Vorstellung bis zur Zielflagge sicherten sich Juliano und Sandro Holzem verdient ihren Premieren-Erfolg.
Dieser Sieg ist nicht nur sportlich ein starkes Ausrufezeichen, sondern auch ein wichtiger Beleg für die Entwicklung der beiden Fahrer und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Kundensport. Gerade deshalb besitzt dieser Erfolg einen besonderen Stellenwert: Er zeigt, wie viel Potenzial, Vertrauen und gemeinsame Arbeit in diesem Projekt steckt. Am Sonntag rundeten Juliano und Sandro Holzem das Wochenende mit einem weiteren soliden Ergebnis ab. Nach Platz neun im Qualifying beendeten sie auch das Rennen auf Rang neun und sammelten weitere wichtige Punkte.
Auch in der DTM zeigte Schubert Motorsport über das gesamte Wochenende eine geschlossene Mannschaftsleistung. Bereits der Samstag stellte Team und Fahrer vor besondere Herausforderungen: Ein Regenschauer kurz vor dem Start sorgte für schwierige Bedingungen und eine taktisch anspruchsvolle Ausgangslage. Marco Wittmann und Kelvin van der Linde gingen von den Positionen 18 und 19 ins Rennen, kämpften sich unter wechselhaften Bedingungen aber eindrucksvoll nach vorne. Wittmann wurde im #11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO Fünfter, van der Linde holte im #3 Shell BMW M4 GT3 EVO als Zehnter ebenfalls Punkte.
Auch am Sonntag blieb das Team in den Top 10. Nach einer Steigerung im Qualifying mit Platz acht für Wittmann und Rang elf für van der Linde sammelten beide Fahrer erneut wichtige Meisterschaftspunkte. Wittmann beendete das Rennen auf Platz acht, van der Linde wurde Neunter. Damit fuhr Schubert Motorsport an beiden Renntagen mit beiden Fahrzeugen in die Punkteränge und übernahm mit 119 Punkten die Führung in der DTM-Teamwertung. In der Fahrerwertung liegt Marco Wittmann mit 71 Punkten auf Rang vier, Kelvin van der Linde folgt mit 54 Punkten auf Platz acht.
Ein besonderer Faktor war einmal mehr die Leistung der Pitstop-Crew. Am Samstag gelang Schubert Motorsport mit 6,13 Sekunden der schnellste Boxenstopp des Tages. Dafür gab es drei Punkte in der Pitstop Challenge. Auch am Sonntag zeigte die Mannschaft Konstanz auf höchstem Niveau: Alle vier Boxenstopps lagen unter der 7-Sekunden-Marke, dazu kam mit Platz drei ein weiterer Punkt für die Gesamtwertung. Damit holte Schubert Motorsport am Lausitzring vier von sechs möglichen Punkten in der Pitstop Challenge und rangiert aktuell auf Platz drei dieser Wertung.
Teamchef Torsten Schubert zog nach dem Wochenende ein positives Fazit: „Ich denke, wir haben das Beste aus den Möglichkeiten, die wir hier auf dem Lausitzring hatten, herausgeholt. Wir haben in beiden Rennen mit beiden Autos solide gepunktet und dadurch nun sogar die Führung in der Teamwertung übernommen. Auch in der Fahrerwertung bleiben wir in Schlagdistanz zur Spitze. Ein besonderer Glückwunsch geht an diesem Wochenende an Sandro und Juliano Holzem, die am Samstag in unserem Auto ihr erstes Rennen im ADAC GT Masters gewonnen haben.“
Parallel zum Einsatz am Lausitzring war Schubert Motorsport auch in der Nürburgring Langstrecken-Serie gefordert. Beim sechsten NLS-Lauf starteten Jens Klingmann und Robin Frijns im YOKOHAMA BMW M4 GT3 EVO und arbeiteten sich von Startplatz sieben bis auf Rang zwei nach vorne. Mit starker Rennpace und einer konstanten Leistung kämpfte sich das Duo Platz um Platz nach vorne. Am Ende fehlten lediglich rund drei Zehntelsekunden auf den Sieg. Ein Ergebnis, das zeigt, wie stark die Mannschaft unterwegs war – und bei dem man mit einem Augenzwinkern sagen darf: Ein paar Runden mehr hätten dem Team sicher nicht geschadet.
Damit blickt Schubert Motorsport auf ein Wochenende zurück, das organisatorisch wie sportlich Höchstleistung verlangte. Drei Rennserien, zwei Strecken und mehrere Einsatzmannschaften stellten hohe Anforderungen an Vorbereitung, Abstimmung und Umsetzung. Mit dem ersten ADAC-GT-Masters-Sieg von Juliano und Sandro Holzem, starken Punkten in der DTM, der Führung in der DTM-Teamwertung, vier von sechs möglichen Punkten in der Pitstop Challenge und Platz zwei in der NLS nimmt das Team viele positive Momente aus dem Rennwochenende mit.
Der Blick richtet sich nun bereits auf die nächsten Aufgaben. In der DTM geht es in zwei Wochen zum Norisring, wo Schubert Motorsport die Führung in der Teamwertung verteidigen und weiter im Kampf um die Spitzenplätze der Fahrerwertung angreifen möchte.