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Schubert Motorsport: Zwei Titel und zahlreiche Podestplätze zum Abschluss von drei Rennserien
Oschersleben/Hockenheimring/Nürburgring. Mit zwei Meisterschaftstiteln, mehreren Podestplätzen und starken Ergebnissen in gleich drei Rennserien blickt Schubert Motorsport auf ein erfolgreiches Rennwochenende zurück. Beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring sicherte sich Marco Wittmann nach einer beeindruckenden Saison den dritten Platz in der Fahrerwertung. Auch in der Teamwertung schloss Schubert Motorsport die DTM auf Rang drei ab. Parallel feierte die Mannschaft beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) neben einem weiteren Podestplatz den Gesamtsieg in der NLS Speed Trophy und der KW Team Trophy. In der ADAC GT Masters rundeten Sandro und Juliano Holzem ihre Saison mit dem vierten Platz in der Fahrerwertung ab. Bereits am kommenden Wochenende steht für Schubert Motorsport die nächste Titelentscheidung an: Beim Finale der GT4 European Series kämpft die Mannschaft in Portugal um die Pro-Am-Meisterschaft.
DTM: Marco Wittmann beendet starke Saison auf Gesamtrang drei
Bis zum letzten Rennwochenende hatte Marco Wittmann im #11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO noch die Chance auf seinen dritten DTM-Meistertitel. Mit 24 Punkten Rückstand auf die Spitze reiste der zweifache Champion nach Hockenheim und zeigte auch beim Saisonfinale großen Kampfgeist. Im Samstagsrennen sicherte sich Wittmann mit Platz drei einen weiteren Podestplatz, am Sonntag überquerte er die Ziellinie auf Rang sieben.
Für den ganz großen Erfolg reichte es am Ende nicht. Gegen die Konkurrenz fehlte dem BMW M4 GT3 EVO auf dem Hockenheimring die entscheidende Pace, um noch einmal in den Titelkampf eingreifen zu können. Den Meistertitel sicherte sich Thomas Preining im Porsche vor Maro Engel im Mercedes-AMG.
Dennoch blickt Wittmann auf eine seiner stärksten DTM-Saisons zurück. Mit zwei Siegen auf dem Nürburgring und dem Sachsenring sowie fünf weiteren Podestplätzen sammelte er in den 16 Saisonrennen insgesamt 198 Punkte. Damit sicherte er sich den dritten Platz in der Fahrerwertung und bestätigte seine starke Form über die gesamte Saison.
Für Kelvin van der Linde verlief das Finalwochenende dagegen wechselhaft. Nach einem sechsten Platz am Samstag wurde der Südafrikaner im Sonntagsrennen durch eine Kollision und Probleme bei den Boxenstopps zurückgeworfen und beendete das Rennen auf Position 18. Seine erste DTM-Saison als BMW M Werksfahrer schloss van der Linde mit einem Rennsieg und 96 Punkten auf dem 14. Gesamtrang ab.
Auch in der Teamwertung sicherte sich Schubert Motorsport mit 284 Punkten den dritten Platz und schloss damit eine weitere erfolgreiche DTM-Saison ab.
Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport:
„Natürlich hätten wir beim Finale gerne noch einmal um den Titel gekämpft. Leider hatten wir in Hockenheim nicht die nötigen Möglichkeiten, um ganz vorne anzugreifen. Marco hat trotzdem wieder alles gegeben und wie so oft in dieser Saison das Maximum aus unserem Paket herausgeholt. Mit zwei Siegen, insgesamt sieben Podestplätzen und Rang drei in der Fahrerwertung können wir auf eine sehr starke Saison zurückblicken. Auch der dritte Platz in der Teamwertung ist das Ergebnis der hervorragenden Arbeit unserer gesamten Mannschaft. Für Kelvin war es ein schwieriges Jahr mit einigen unglücklichen Situationen. Er hat aber ebenfalls gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Auch wenn die Enttäuschung über den verpassten Titel im Moment überwiegt, können wir stolz auf unsere Leistungen sein.“
NLS: Podestplatz zum Finale und zwei Titel für Schubert Motorsport
Während in Hockenheim die letzten DTM-Rennen des Jahres ausgetragen wurden, war Schubert Motorsport auch beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie im Einsatz. Im BMW M4 GT3 EVO mit der Startnummer 77 und der markanten Yokohama-Livery zeigten Tim Tramnitz und Jordan Pepper eine starke Mannschaftsleistung.
Nach einem schwierigen Qualifying und technischen Problemen ging die Mannschaft von Position 16 ins Rennen. Tramnitz legte mit einem überzeugenden ersten Stint den Grundstein für die Aufholjagd und arbeitete sich bis auf Rang neun nach vorne. Im weiteren Rennverlauf kämpfte sich das Team bis in die Spitzengruppe. In der zweiten Rennhälfte übernahm Jordan Pepper das Steuer und sicherte Schubert Motorsport mit einem entscheidenden Überholmanöver in der letzten Runde den dritten Gesamtrang.
Neben dem Podesterfolg gab es für Schubert Motorsport gleich doppelten Grund zur Freude: Das Team sicherte sich zum Saisonabschluss sowohl den Gesamtsieg in der NLS Speed Trophy als auch in der KW Team Trophy.
Die beiden Titel unterstreichen die konstant starken Leistungen der Mannschaft über die gesamte NLS-Saison. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die Partnerschaft mit Reifenhersteller Yokohama. Als Reifenpartner begleitete Yokohama die Renneinsätze von Schubert Motorsport auf der Nordschleife und unterstützte die kontinuierliche Arbeit an der Reifenperformance und Fahrzeugabstimmung.
Die enge technische Zusammenarbeit und die gewonnenen Erfahrungen aus den verschiedenen Rennbedingungen bildeten dabei eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Gesamtpakets. Auch optisch wurde diese Partnerschaft durch die markante Yokohama-Livery des BMW M4 GT3 EVO sichtbar.
Schubert Motorsport bedankt sich bei Yokohama für das Vertrauen, die technische Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit während der gesamten NLS-Saison 2026.
ADAC GT Masters: Holzem-Brüder schließen Saison auf Gesamtrang vier ab
Auch in der ADAC GT Masters fiel am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring die letzte Zielflagge der Saison 2026. Sandro und Juliano Holzem beendeten ihre Saison mit den Plätzen acht und neun in den beiden Finalrennen.
Auch wenn sich die beiden Brüder zum Abschluss ein besseres Ergebnis erhofft hatten, fällt die Gesamtbilanz positiv aus. Ein besonderer Höhepunkt war der erste gemeinsame Sieg im ADAC GT Masters auf dem DEKRA Lausitzring. Mit dem BMW M4 GT3 EVO und der Startnummer 56 gelang Sandro und Juliano Holzem im Juni ein viel umjubelter Erfolg, der zugleich den 14. Rennsieg von Schubert Motorsport in der Geschichte der Serie markierte.
Mit weiteren starken Leistungen sicherten sich Sandro und Juliano Holzem schließlich den vierten Platz in der Fahrerwertung mit jeweils 133 Punkten und bestätigten damit ihre positive Entwicklung.
Für Schubert Motorsport ist das Ergebnis ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Arbeit und die kontinuierliche Entwicklung der beiden jungen Fahrer.
Drei Meisterschaften abgeschlossen – zwei Titel und zahlreiche Erfolge
Mit den Finalrennen auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring sind gleich drei wichtige Rennprogramme von Schubert Motorsport für das Jahr 2026 abgeschlossen. In allen drei Serien konnte die Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und zahlreiche Erfolge feiern.
Zwei DTM-Rennsiege durch Marco Wittmann, ein weiterer Erfolg durch Kelvin van der Linde, der erste ADAC-GT-Masters-Sieg von Sandro und Juliano Holzem sowie die beiden Gesamtsiege in der NLS Speed Trophy und der KW Team Trophy unterstreichen die sportliche Bilanz.
Hinter diesen Ergebnissen steht die Arbeit einer gesamten Mannschaft. Mechaniker, Ingenieure, Fahrer und alle Beteiligten haben über die vergangenen Monate hinweg mit großem Einsatz daran gearbeitet, die Fahrzeuge bestmöglich vorzubereiten und an jedem Rennwochenende das Maximum herauszuholen.
Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport – Zitatvorschlag:
„Wenn wir auf die drei Meisterschaften zurückblicken, können wir wirklich stolz auf das sein, was wir als Team erreicht haben. Wir haben Rennen gewonnen, Podestplätze eingefahren und uns in der NLS gleich zwei Gesamttitel gesichert. Das ist eine herausragende Leistung unserer gesamten Mannschaft. Mein besonderer Dank gilt unseren Fahrern, Mechanikern, Ingenieuren und natürlich unseren Partnern, die uns über die gesamte Saison begleitet und unterstützt haben. Gerade die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Yokohama in der NLS hat gezeigt, was man gemeinsam erreichen kann. Wir haben in diesem Jahr viel bewegt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Doch noch ist unsere Arbeit nicht beendet. Schon am kommenden Wochenende wartet in der GT4 European Series die nächste Titelentscheidung auf uns.“
Nächste Titelchance: GT4 European Series vor dem Finale in Portugal
Nach den erfolgreichen Saisonabschlüssen in der DTM, der ADAC GT Masters und der NLS richtet Schubert Motorsport den Blick bereits auf die nächste Herausforderung. Vom 16. bis 18. Oktober steht auf dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimão das Saisonfinale der GT4 European Series auf dem Programm.
Mit dem BMW M4 GT4 EVO #98 kämpfen Victor Bouveng und Joakim Walde um den Meistertitel in der Pro-Am-Kategorie. Das Duo reist als Tabellenführer nach Portugal und hat damit beste Voraussetzungen, die erfolgreiche Saison mit einem weiteren Titel für Schubert Motorsport abzuschließen.
Nach zahlreichen starken Rennen und Klassensiegen im bisherigen Saisonverlauf ist die Zielsetzung klar: Die Mannschaft möchte ihre Ausgangslage nutzen und die Pro-Am-Meisterschaft nach Oschersleben holen.
Zwei Titel sind bereits gesichert – die nächste Titelentscheidung steht unmittelbar bevor.