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Vom Aprilscherz auf die Nordschleife: Schubert Motorsport bringt BMW M3 Touring 24h an den Start
Vom Aprilscherz auf die Nordschleife: BMW M Motorsport bringt BMW M3 Touring 24H an den Start.
Was 2025 als Aprilscherz begann, wird bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring 2026 Realität: Der spektakuläre BMW M3 Touring 24H feiert seinen Renneinsatz auf der Nordschleife – eingesetzt von Schubert Motorsport. Beim Klassiker in der „Grünen Hölle“ am 16./17. Mai wird der außergewöhnliche Touring-Rennwagen eines der Highlights für Fans und Zuschauer sein.
Seine Rennpremiere absolviert das Fahrzeug bereits am kommenden Wochenende beim zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Dort starten BMW M Motorsport und Schubert Motorsport erstmals mit dem BMW M3 Touring 24H auf der Nordschleife und sammelt wichtige Erfahrungen im Hinblick auf das 24-Stunden-Rennen.
Von der Social-Media-Idee zum Rennfahrzeug
Ausgangspunkt für das Projekt war ein Social-Media-Post von BMW M Motorsport am 1. April 2025, der ursprünglich als Aprilscherz gedacht war. Die Bilder eines angeblich in Entwicklung befindlichen BMW M3 Touring GT-Rennwagens sorgten jedoch für enorme Resonanz bei Fans und Medien weltweit. Mehr als eine Million Nutzer erreichte der Beitrag, mit über 1,6 Millionen Views und außergewöhnlich hohem Engagement.
Die Begeisterung aus der Community wurde schließlich zum Impuls, die bereits zuvor diskutierte Idee tatsächlich umzusetzen. Innerhalb von nur acht Monaten entstand bei BMW M Motorsport der BMW M3 Touring 24H.
Technik auf GT3-Basis
Technisch basiert der BMW M3 Touring 24H auf dem aktuellen BMW M4 GT3 EVO, verwendet jedoch die Grundkarosserie des BMW M3 Touring. Dadurch ist das Fahrzeug rund 200 Millimeter länger und mit Heckflügel 32 Millimeter höher als sein GT3-Pendant, während die technischen Spezifikationen identisch bleiben.
Einen umfassenden Überblick über die technischen Daten sowie die wichtigsten Umbaumaßnahmen liefert der Media Guide zum Fahrzeug.
Vier BMW M Werksfahrer im Einsatz
Schubert Motorsport setzt beim 24-Stunden-Rennen vier BMW M Werksfahrer im BMW M3 Touring 24H ein: Jens Klingmann, Ugo de Wilde, Connor De Phillippi & Neil Verhagen.
Der BMW M3 Touring 24H startet in der SPX-Klasse und tritt damit außerhalb der GT3-Wertung an. Parallel dazu kämpft Schubert Motorsport mit dem #77 BMW M4 GT3 EVO in der Klasse SP9 um den Gesamtsieg.
Vor dem Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife wird das Team das Fahrzeug neben dem zweiten NLS-Lauf auch bei den 24h Nürburgring Qualifiers einsetzen.
Fahrzeug für die Fans
Der BMW M3 Touring 24H ist bewusst als Fanprojekt angelegt. Das Design des Fahrzeugs für die Vorbereitungsrennen greift ausgewählte Kommentare auf, die unter dem ursprünglichen Aprilscherz auf den Social-Media-Kanälen gepostet wurden. Für das 24-Stunden-Rennen selbst ist ein weiteres spezielles Design geplant.
Reifenpartner Yokohama
Wie auch der #77 BMW M4 GT3 EVO startet der BMW M3 Touring 24H mit Reifen von Yokohama, dem Reifenpartner von BMW M Motorsport.
„Wir fühlen uns zutiefst geehrt, als offizieller Reifenpartner für dieses exklusive Projekt mit BMW M Motorsport zusammenzuarbeiten“, sagt Takayoshi Omae, Deputy Head of Consumer Tyre Product & Marketing Planning Division. „Diese Kooperation ist ein historischer Meilenstein in der Motorsport-Geschichte von Yokohama.“
Andreas Roos: „So etwas wie das BMW M3 Touring 24H Projekt hat es bei BMW M Motorsport noch nie gegeben. Vielen Dank an alle, die ihr Herzblut in dieses einzigartige Fahrzeug gelegt und es zum Leben erweckt haben. Ich bin begeistert – und mir gleichzeitig sicher, unsere Fans, die uns nirgends näher sind als in unserer zweiten Heimat auf dem Nürburgring, werden mindestens genauso begeistert sein. Ich verspreche allen Fans eine tolle Show und freue mich auf ein Event der Superlative.“
Jens Klingmann: „Das ist ein wirklich einzigartiges Projekt, und ich freue mich riesig, ein Teil davon sein zu dürfen. Die Tatsache, dass wir die Reaktionen unserer Fans auf einen Aprilscherz zum Anlass genommen haben, den BMW M3 Touring 24H wirklich Realität werden zu lassen, spricht für unsere Nähe zu unserer Community und unseren Enthusiasmus für den Motorsport. Man muss ganz klar sagen: Das Fahrzeug ist zwar aus einem Aprilscherz entstanden, aber es ist ein absolut hochklassiges und konkurrenzfähiges Rennauto geworden. Unser Ziel ist, damit den Zuschauern am Nürburgring eine tolle Show zu bieten und das Rennen so weit vorne wie möglich zu beenden. Ich bin davon überzeugt, dass wir ein Top-Resultat einfahren können.“